Lösungen im Kontext der automatischen Frequenzentlastung (AFE)

Die Dezentralisierung der Erzeugung hat in Bezug auf die automatische Frequenzentlastung (AFE) einen Strategiewechsel erforderlich gemacht. So haben die Übertragungsnetzbetreiber gemeinsam mit den Verteilernetzbetreibern eine Umstrukturierung der AFE in Form eines verpflichtenden, flächendeckenden, dezentralen und autarken Aufbaus beschlossen, der auch die jeweilige Einspeisesituation berücksichtigt.

Die IDS GmbH hat in ihrem Produktportfolio Lösungen sowohl für den automatischen als auch für den manuellen Lastabwurf nach § 13.2.

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Hierarisch durchgängiges und aufeinander abgestimmtes Gesamtkonzept auf allen Ebenen
  • Lösungen sowohl für den automatischen als auch für den manuelle Lastabwurf nach §13.2
  • Alle Produkte sind in bestehende Systemumgebungen integrierbar (Investitionsschutz)

IDS-Lösung im Kontext der automatischen Frequenzentlastung (AFE)

Die IDS GmbH hat in ihrem Produktportfolio Lösungen sowohl für den automatischen als auch für den manuellen Lastabwurf nach § 13.2.

Alle Komponenten stellen ein hierarchisch durchgängiges und auf einander abgestimmtes Gesamtkonzept dar.

Mit Produkten der IDS GmbH können wir für alle im Zusammenhang mit der automatischen Frequenzentlastung stehenden Themen durchgängige Lösungen auf allen Ebenen darstellen. Alle Produkte sind in eine bestehende Systemumgebung

integrierbar, so dass Investitionsschutz gewährleistet ist.

IDS-Produkte im Einsatz

Frequenzschutzgeräte für den automatischen Lastabwurf

Die von FNN geforderten Frequenzschutzfunktionen für die AFE sind in den Kombischutzgeräten ACOS 353 und ACOS 354 bzw. in den Schutzgeräten ACOS 333 und ACOS 334 enthalten. Die Wirkleistungsrichtungserkennung verhindert eine Auslösung im Falle einer Rückspeisung, sodass sich die Erzeugungssituation bei einer automatischen bzw. manuellen Abschaltung nicht zusätzlich verschlechtert. Die Auslösung wird über eine Meldung signalisiert, um sie von einem Schalterfall oder anderem Schutzereignis unterscheiden zu können.

Stationsleittechnik ACOS 750

Die aktuellen Einstellungen der Frequenzstufen, Auslöse- und Rückspeisemeldungen sowie Blockadebefehle werden über die Stationsleittechnik zur Leitstelle kommuniziert und fließen zusätzlich in die lokalen Verarbeitungsfunktionen und die Logik (z.B. Verriegelung, Schalthoheit) ein. Im Bereich der Stationsleittechnik kommen die Produkte HIGH-VIS SAS als Stationsbedienplatz  bzw. ACOS 750 als Automatisierungssystem zum Einsatz.

Netzleitsystem HIGH-LEIT und CAIGOS-GIS

Mit einem Lastabwurf werden Verbraucher bzw. Erzeuger vom Netz getrennt. Die betroffenen Mittelspannungsbereiche können im Leitsystem HIGH-LEIT sofort identifiziert werden. Eine Visualisierung der nicht mehr versorgten Niderspannungsbereiche und der betroffenen Verbraucher und Erzeuger erfolgt im CAIGOS-GIS.

ACOS EEM für automatischen und
manuellen Lastabwurf

Die Anwendung ACOS EEM für das Einspeisemanagement tritt sowohl beim manuellen als auch beim automatischen Lastabwurf in Aktion. Während ein manueller Lastabwurf mit einer Ankündigung und diskriminierungsfreien Auswahl der Abgänge eingeleitet wird, entfällt beim automatischen Lastabwurf durch die AFE die Auswahl der Abgänge.